Bis auf Weiteres

Ich glaube, ich weiss jetzt, wie sich die berühmt berüchtigte Schreibblockade bei Autoren anfühlt (nicht, dass ich mich als eine solche betiteln würde). Es fiel mir tatsächlich in meinem ganzen Leben noch nie so schwer, ein paar Zeilen zu schreiben. Allgemein habe ich allergrösste Mühe, mich aufzuraffen, um überhaupt irgendwas zu erledigen. Auf meiner To„Bis auf Weiteres“ weiterlesen

Chachapoyas alias Machu Picchu 2.0

Ja, ich war in Peru. Nein, Machu Picchu habe ich nicht gesehen. Auch das ein Thema, dass ich schon manchem erklären musste. Ja, natürlich hätte ich nach Cusco gehen können. Mit Sicherheit ist der Ort super eindrücklich, die Vielfalt an verschiedensten Sehenswürdigkeiten nahezu einmalig und das Aufeinanderprallen von Natur und Kultur atemberaubend. Ich war jedoch„Chachapoyas alias Machu Picchu 2.0“ weiterlesen

Gedanken zum Volunteering in Peru und COVID 19

Wie viele von euch wissen, habe ich im letzten Jahr fünf Monate in Peru verbracht und für eine britisch-peruanische NGO gearbeitet. Einen Tag pro Woche unterrichtete ich in einer kleinen lokalen Primarschule Englisch, die übrigen vier Tage arbeitete ich im Büro der NGO. Freiwilligenarbeit ist kontrovers – das ist ein grosses Thema. Kritiken wie moderner„Gedanken zum Volunteering in Peru und COVID 19“ weiterlesen

Wie geht’s weiter?

Liebe Leser, Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet. Es ist zwar kein Neujahrs-Vorsatz, doch ich garantiere euch, es wird hier bald mit Erzählungen weitergehen! Wir hängen chronologisch noch etwas in Bolivien fest, doch ich werde euch ganz bald mehr aus Lateinamerika erzählen. Und zwar aus Peru, aus Kolumbien, aus Nicaragua und„Wie geht’s weiter?“ weiterlesen

Waden, Melonenhüte und Llamaföten

In La Paz sucht man Relikte der Kolonialzeit vergebens. Stattdessen überwiegen hier die Spuren der Aymara Kultur. Ich schlendere durch die Strassen und begegne zahlreichen Frauen, die im Alltag die traditionelle Aymara-Tracht tragen. Einen Melonen-Hut wie Charlie Chaplin, dicke Strümpfe und einen enggeschnürten, voluminösen Rock. Spannender Fakt? Der Rock reicht bis zu den Knöcheln, weil„Waden, Melonenhüte und Llamaföten“ weiterlesen

Mandarinen und Gegensätze

Mandarinen, so weit das Auge reicht. Sie sind hier am Rande des bolivianischen Dschungels das Haupteinkommen der Bauern. Von süss bis sauer ist alles dabei. Sälte hani so vill Mandarindli g’ässe. Auf den Trucks werden sie haufenweise in die Stadt gefahren und dort an den Grosshandel verkauft. Der Marktpreis für 100 Mandarinen liegt bei knapp„Mandarinen und Gegensätze“ weiterlesen

Auf Schulbesuch

Natürlich darf auch ein Besuch der Primarschule nicht fehlen. Direktor Juan führt mich stolz herum, stellt mir die Lehrertruppe sowie die Kids vor. Bienvenido! Ich käme gerade richtig, denn heute sei „Tag der Krankenschwester“. Zur Feier des Tages haben die Lehrer sowie Schüler eine Überraschung für Schwester Lucy vorbereitet. Die gesamte Schule versammelt sich draussen„Auf Schulbesuch“ weiterlesen

Alltag auf der Krankenstation

Während meinem Besuch bei Schwester Lucy regnet’s während Tagen ununterbrochen. Der Rio Piraí steigt auf unüberwindbare sieben Meter an. Reissende Fluten schotten uns ab. Ganze Strassenabschnitte sind unpassierbar, Schlamm überall. Der Strom fällt für 48 Stunden aus. Abends ist es früh finster, nur ein paar Kerzen geben Licht. Die Geräusche aus dem Wald sind laut,„Alltag auf der Krankenstation“ weiterlesen

Zu Besuch bei Schwester Lucy

Ich sitze auf dem Rücksitz eines massiven 4WD Trucks und bin auf direktem Weg in den Dschungel. Was ich dort mache? Eine Schweizer Ordensfrau auf Mission besuchen. Wie es soweit kam? Im 2018 hat mir ein lieber Leser dieser Kolumne die Koordinaten seiner Tante 2. Grades in Bolivien anvertraut. In Sucre kontaktiere ich die Schwester„Zu Besuch bei Schwester Lucy“ weiterlesen

Chicha, Caseritas und Pachamama

In Sucre prallen Einflüsse verschiedener Nationen und Kulturen aufeinander. Hier eine weisse Kathedrale, dort traditionell gewebte Stoffe der Jalq’a Kultur. Sucre war während der Spanischen Herrschaft eine bedeutende Stadt, das kann man nicht verleugnen. Die unzähligen Kolonialbauten und die Gegenwart von über einem Dutzend Kirchen auf engstem Raum sind eindeutige Spuren. Apropos Kirchen: Diese sind„Chicha, Caseritas und Pachamama“ weiterlesen