Mandarinen und Gegensätze

Mandarinen, so weit das Auge reicht. Sie sind hier am Rande des bolivianischen Dschungels das Haupteinkommen der Bauern. Von süss bis sauer ist alles dabei. Sälte hani so vill Mandarindli g’ässe. Auf den Trucks werden sie haufenweise in die Stadt gefahren und dort an den Grosshandel verkauft. Der Marktpreis für 100 Mandarinen liegt bei knapp„Mandarinen und Gegensätze“ weiterlesen

Auf Schulbesuch

Natürlich darf auch ein Besuch der Primarschule nicht fehlen. Direktor Juan führt mich stolz herum, stellt mir die Lehrertruppe sowie die Kids vor. Bienvenido! Ich käme gerade richtig, denn heute sei „Tag der Krankenschwester“. Zur Feier des Tages haben die Lehrer sowie Schüler eine Überraschung für Schwester Lucy vorbereitet. Die gesamte Schule versammelt sich draussen„Auf Schulbesuch“ weiterlesen

Alltag auf der Krankenstation

Während meinem Besuch bei Schwester Lucy regnet’s während Tagen ununterbrochen. Der Rio Piraí steigt auf unüberwindbare sieben Meter an. Reissende Fluten schotten uns ab. Ganze Strassenabschnitte sind unpassierbar, Schlamm überall. Der Strom fällt für 48 Stunden aus. Abends ist es früh finster, nur ein paar Kerzen geben Licht. Die Geräusche aus dem Wald sind laut,„Alltag auf der Krankenstation“ weiterlesen

Zu Besuch bei Schwester Lucy

Ich sitze auf dem Rücksitz eines massiven 4WD Trucks und bin auf direktem Weg in den Dschungel. Was ich dort mache? Eine Schweizer Ordensfrau auf Mission besuchen. Wie es soweit kam? Im 2018 hat mir ein lieber Leser dieser Kolumne die Koordinaten seiner Tante 2. Grades in Bolivien anvertraut. In Sucre kontaktiere ich die Schwester„Zu Besuch bei Schwester Lucy“ weiterlesen

Chicha, Caseritas und Pachamama

In Sucre prallen Einflüsse verschiedener Nationen und Kulturen aufeinander. Hier eine weisse Kathedrale, dort traditionell gewebte Stoffe der Jalq’a Kultur. Sucre war während der Spanischen Herrschaft eine bedeutende Stadt, das kann man nicht verleugnen. Die unzähligen Kolonialbauten und die Gegenwart von über einem Dutzend Kirchen auf engstem Raum sind eindeutige Spuren. Apropos Kirchen: Diese sind„Chicha, Caseritas und Pachamama“ weiterlesen

Silber, Silber, Silber

Potosi’s Stadtkern empfängt uns mit farbigen Bauten im Kolonialstil. Alles fein säuberlich herausgeputzt. Nume für d’Touris? Nein, eher eine Zeitreise! Ein Blick in die Vergangenheit, in die Zeit von Reichtum und wirtschaftlichem Boom. Doch warum? Silber, Silber, Silber. Die Spanier haben dieses im 16. Jahrhundert im Berg „Cerro Rico“ entdeckt und den Silberrausch ausgelöst. Der„Silber, Silber, Silber“ weiterlesen

Ganz schön salzig hier

Das wohl berühmteste Highlight auf der Durchreise von Chile nach Bolivien ist die Salar de Uyuni. Sie wird mal als Salzsee, dann als Salzpfanne, als Salzwüste oder gar als Salzdepot beschrieben. Der Begriff Depot scheint nahegelegen, da hier in der Tat mehrere Milliarden Tonnen Salz rumliegen. Schneeweiss (oder salzweiss?) blendet’s bis zum Horizont. Wir übernachten„Ganz schön salzig hier“ weiterlesen

Auf Pablo Neruda’s Spuren

In Valparaiso begrüsst mich zuerst mal ein Terremoto. Was das isch? Ein Erdbeben! Jedoch nicht ein geologisches, sondern ein alkoholisches. Die Chilenen scheinen auf das Gebräu aus Pipeño (fermentiertem Wein) und Ananas Glacé regelrecht abzufahren. Ich weniger. Durchgeschüttelt hats mich nämlich echt heftig, so widerlich wars. Der Namensgeber hat wohl dieselbe Erfahrung gemacht. Der Vollständigkeit„Auf Pablo Neruda’s Spuren“ weiterlesen

Sprachlos im Parque Patagonia

Kennt einer die „Ruta de los Parques de la Patagonia“? Das sind 17 Nationalparks von Puerto Montt bis nach Kap Hoorn. Wir lassen es uns nicht nehmen, unseren Roadtrip entlang dieser Parks zu gestalten. Zig Wanderrouten, Informationen zu Flora und Fauna sowie eine top Infrastruktur. Der zuletzt fertiggestellte Park heisst Parque Patagonia, unweit von Cochrane.„Sprachlos im Parque Patagonia“ weiterlesen