Waden, Melonenhüte und Llamaföten

In La Paz sucht man Relikte der Kolonialzeit vergebens. Stattdessen überwiegen hier die Spuren der Aymara Kultur. Ich schlendere durch die Strassen und begegne zahlreichen Frauen, die im Alltag die traditionelle Aymara-Tracht tragen. Einen Melonen-Hut wie Charlie Chaplin, dicke Strümpfe und einen enggeschnürten, voluminösen Rock. Spannender Fakt? Der Rock reicht bis zu den Knöcheln, weil„Waden, Melonenhüte und Llamaföten“ weiterlesen

Auf Velotour in Buenos Aires

In Argentinien kann man seinen Führerschein plusminus innerhalb von einem Tag erlangen. Tun muss man dafür nicht viel, genaugenommen nur parkieren. Isch leider kän Witz. Entsprechend ist der Strassenverkehr nicht grad für seine Sicherheit bekannt. Doch dank den Sommerferien ist die Hauptstadt von Januar bis März angenehm ruhig, ja beinahe ausgestorben. Perfekt, um in die„Auf Velotour in Buenos Aires“ weiterlesen

Auf und ab im Himalaya

Nepal ohne Trekking? Unmöglich! Klar hab auch ich das Rucksäckli gepackt und die Wanderschuhe geschnürt. Mit Nemos „I bi uf em Himalaya gsi“ im Ohr gehts vorbei an wilden Flüssen, dichten Wäldern und kleinen Bergdörfli. Ab und zu so steil den Hang hinauf, dass ich mich auf allen Vieren hochziehen muss. Vowäge „Berge si zum„Auf und ab im Himalaya“ weiterlesen

Die Näherinnen von Kampot

In Phnom Penh sichte ich Lastwagen, auf deren Ladeflächen zahlreiche Frauen sitzen. Sie werden morgens eingesammelt und zu den Textilfabriken gebracht. Dort nähen sie T-Shirts, Pullis & Co. Eusi Klamottä. Hier billigst produziert und in Europa günstig verkauft. Doch wie genau kann ein T-Shirt in unseren Läden CHF 15.- kosten und rentieren? Genau: gar nicht.„Die Näherinnen von Kampot“ weiterlesen

Schneidersitz, Mantras und andere Verrenkungen

Chiang Mai, die Stadt im Norden Thailands, ist die Hochburg der Yoga- und Meditationskurse schlechthin. Fast schon Indien 2.0. Das gönn ich mir. Nach wilden Monaten auf Achse ist so eine kleine Auszeit von der Auszeit ja nicht verwerflich, oder?! Scherz. Aber es bitzli mehr „Zen“ zu sein, das kann mir nicht schaden. Ungeduld ist„Schneidersitz, Mantras und andere Verrenkungen“ weiterlesen

Der liebe Abfall

Seit über neun Monaten bin ich in Asien unterwegs und eins fliegt mir immer wieder um die Ohren: Abfall. Gefühlt endlos säumt der Güsel die Strassen, Zugstrecken und Strände. Es werden tonnenweise Einwegprodukte konsumiert und weggeworfen. Die Take-Away Kultur ist riesig, kaum einer kocht daheim. Resultat: Plastikfläschli, Styroporböxli und Plastiksäckli. Und Röhrli. Beim Bestellen mache„Der liebe Abfall“ weiterlesen

Mingalaba Myanmar

Neues Land, neue Währung, neue Sprache. Der erste Tag in Myanmar steht unter dem Motto „Umgewöhnen“. Den Wechselkurs des Kyat in Kopf behalten und Höflichkeiten einprägen. Einige Brocken Burmesisch sind Pflicht. Grüezi, Hallo? Min-ga-la-ba! Cezu tin ba deh für Dankeschön. Ausgesprochen: Tsche-su-ba. Mol, das sött klappe. Der aufmerksame Leser fragt sich jetzt: Warum Burmesisch, wenn sie doch„Mingalaba Myanmar“ weiterlesen

Nichts für schwache Nerven

Kaum eine Stadt polarisiert so sehr wie Varanasi. Die einen lieben sie, andere hassen sie. Sie ist eine der ältesten Städte Indiens und zweifellos ein höchst spiritueller Ort für Hindus. So sind zahlreiche steinerne Treppenstufen entlang des Ganges, die Ghats, Schauplatz unglaublicher Vorkommnisse. “Varanasi ist die Stadt Shivas, eine Stadt der Kunst!”, erklärt uns ein„Nichts für schwache Nerven“ weiterlesen

Vom Bambus bis zur Betelnuss

Pflichtbewusst bin ich die obligatorischen 5’000+ Treppenstufen zum Adam’s Peak hochgeklettert. S’Füdli und d’Wädli händ die Aktion weniger gschätzt. In Ella tänzelte ich über die schwindelerregenden Viaduktbögen der Nine Arch Bridge und im Udawalawe Nationalpark erspähte ich Elefanten und etwas ungewollt auch ein Krokodil, das einen Affen verspeiste. Natur pur gäll. Ich ass gefühlt eine Tonne„Vom Bambus bis zur Betelnuss“ weiterlesen

In Slowmotion durch’s Hochland

Glaubt man jedem existierenden Reiseführer, so muss man in Sri Lanka vor allem eines: Zugfahren! Die Strecke von Kandy nach Badulla sei die Schönste der Welt. Google bestätigt die Gerüchte. Aber me söll ja no lang nöd alles glaube, was Google seit, odär?  Es war klar, dass wir uns das selbst anschauen wollten. Beim Einsteigen kämpften wir„In Slowmotion durch’s Hochland“ weiterlesen